Monthly Archives: Dezember 2002

NOVA 1

NOVA 1NOVA 1 erschien im Dezember 2002 mit einer Cover-Illustration des mehrfachen Kurd-Laßwitz-Preisträgers Thomas Thiemeyer und enthält die folgenden Beiträge:

Marc-Ivo Schuberts Die Flucht erzählt von dem schrecklichen Preis, den die Menschheit bezahlen muß, um sich einer unheimlichen Bedrohung zu erwehren.

In Schatten ohne Lächeln zeigt Horst Pukallus, auf seine unnachahmliche Art, die Kehrseite der schönen neuen High-tech-Welt: Zwischen all dem elektronischen Spielzeug, das uns angeblich freier macht, blühen alte Verklemmungen und Wahngebilde.

Was von uns bleibt…? fragt Florian F. Marzin und präsentiert Außerirdische, die die Geschichte der untergegangenen Menschheit aus Quellen zu rekonstruieren versuchen, die nicht ganz verläßlich sind. Diese Geschichte wurde für den renommierten Kurd-Laßwitz-Preis in der Kategorie „Beste deutschsprachige Kurzgeschichte 2002“ nominiert. Zum Onlinelesen der Story hier klicken.

Marcus Gebelein schildert in Der Wahrheitsmann eine triste Zukunftswelt, in der die Wahrheit eine gefällige Dienstleistung und kindliche Neugier ein letzter Hoffnungsschimmer ist.

Arno Behrends Alternativwelt-Geschichte Small Talk zeigt, daß ein einzelner das Zünglein an der Wage sein kann, das über Fortbestand oder Untergang einer Welt entscheidet. Auch diese außergewöhnliche Story wurde für den Kurd-Laßwitz-Preis in der Kategorie „Beste deutschsprachige Kurzgeschichte 2002“ nominiert. Zum Onlinelesen der Story hier klicken.

Der Andere in meinem Kopf ist eine der wegweisenden Stories, die den australischen Autor Greg Egan Anfang der Neunziger bekannt gemacht haben, und ein erschreckender Ausblick auf die Computerisierung des Menschen. Die Story erscheint hier, übersetzt von Michael K. Iwoleit, in einer deutschen Erstveröffentlichung.

Holger Eckhardts Wie ein Bild von Radziwill ist ein witziger SF-Krimi, der scheinbar Unvereinbares zusammenbringt: Zum einen Schauplätze im Rheinland, die viele unsere Leser gut kennen, komplett mit spießbürgerlichem Campingplatz-Idyll; zum anderen eine folgenreiche Invasion von Außerirdischen, die um Anteile an der Erde schachern.

Helmuth W. Mommers erotische SF-Story Spinne im Netz ist ein Vorabdruck aus seiner in Kürze erscheinenden Collection Sex, Love, Cyberspace, mit der der Autor, einer der Pioniere der deutschen SF, sein Comeback feiert.

In Klaus Fittjes Die Wendungen der Zeit lernen wir eines jener künstlicher Wesen kennen, denen die Science Fiction einige ihrer tragischsten und ergreifendsten Geschichten verdankt: Ein Roboter, der menschlicher sein will, als es sein Schöpfer vorgesehen hat.

Dr. Robert Hector berichtet in seinem Wissenschaftsreport Relikte aus der Urzeit des Sonnensystems über Kometen und die Spuren, die sie in der populären Vorstellungskraft, in Film und Literatur hinterlassen haben.

Dr. Holger Eckhart stellt schließlich in seinem Essay die Frage SF-Schriftstellerei: Eine Form von Dilettantenemanzipation? und zieht daraus einige nützliche Schlußfolgerungen für den Dialog zwischen SF und allgemeiner Literatur.

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