Category Archives: Ausgaben

Bereits erschienene NOVA-Ausgaben

NOVA 14

NOVA 14

Neue Erzählungen von Frank W. Haubold, Florian F. Marzin, Ralf Noetzel & Niklas Peinecke, Hartmut Schönherr, Thomas Wawerka, Christian Weis

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Ein Klassiker von Ret Marut/B.Traven
Gaststory von Nir Yaniv (Israel)

Außerdem Artikel von Gero Reimann über David Lynch und Helmuth W. Mommers über die Deutsche SF 2007

Mit Illustrationen von Jan E. Funke, Christian Günther, Susanna Jaja, Christoph Jaszczuk, Andrea Korbmacher, Norbert Reichinger, Gabriele Scharf, Philip Schaufelberger

Titelbild von Stas Rosin

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NOVA 13

NOVA 12NOVA 13 ist wieder eine Themenausgabe und steht unter dem Motto:

Die dunklen Seiten der Zukunft

Neben einer kundigen Einleitung zum Thema von Franz Rottensteiner enthält die Ausgabe exklusive Stories von:

Nadine Boos, Ralph Doege, Holger Eckhardt, Marcus Gebelein, Christian Günther, Frank Hebben, Hartmut Kasper, Uwe Post, Jakob Schmidt, Michael Schneiberg, Thomas Wawerka.

Die Gaststory stammt diesmal von James P. Hogan

Außerdem enhalten sind Artikel von: Ulrich Blode über den deutschen SF-Klassiker Paul Gurk; Holger Eckhardt über die Mark-Brandis-Serie

Das Titelbild stammt von Jan E. Funke

Illustriert wurden die Stories von Christoph Jasczuk, Susanna Jaja, Matthias Klaus, Andrea Korbmacher, Mario Moritz, Si-yü Steuber und Michael Wittmann

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NOVA 12

NOVA 12Die zwölfte Ausgabe von NOVA, dem Magazin für Science Fiction & Spekulation, wird Ende September an die Abonnenten ausgeliefert.

Aufgrund der Materialfülle wird diese Ausgabe einen Mehrumfang von zehn Seiten haben, der Preis bleibt selbstverständlich gleich.

NOVA 12 wird wieder eine bunte Mischung Stories deutscher Autoren bieten:

Träumer von Karsten Greve

Das Bild im leeren Rahmen von Frank Hebben

Variable Parameter von Ingo Weiske

Welt zum Spielen von Michael Hardegger

Arkana von Uwe Post

Strom! von Nadine Boos

Nordlicht über Venedig von Holger Eckhardt

Südseeträume von Florian F. Marzin

Aliens an Bord von Helmut Hirsch

Körper zu Vermieten von Helmuth W. Mommers

Bianca Monroe von Andreas Gruber

Des Weiteren gibt es ein umfangreiches Special von Michael K. Iwoleit zur Science Fiction in Indien: M.H.Srinarahari (bekannt z.B. aus Locus) berichtet ausführlich über die SF in seinem Land und die indische Physikerin und SF-Autorin Vandana Singh interviewt Anil Menon, der mit „Zinnober“ auch gleich eine eindrucksvolle Story zu diesem Special beisteuert.

Das Titelbild stammt von dem Bremer Nachwuchskünstler Robert Maschke.

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NOVA 11

NOVA 11NOVA 11 erschien im Februar 2007 mit einem herausragenden Titelbild des 3D-Künstlers Wolfgang Sigl. Enthalten sind die folgenden Beiträge:

Nadeln und Fäden von Jakob Schmidt

Ich träume von Ralf P. Krämer

Im Labyrinth der Neonrose von Frank Hebben

Wie Terrorismus entsteht von Ronald M. Hahn

Kafkas Schloss von Holger Eckhardt

Testudo von Andreas Debray

Der Lazarus-Mann von Scot W. Stevenson

Ein Abend im City-Café, die Gedanken bei Lydia von Aleksandar Ziljak

Kontakt von Kirsten Küppers & Maximilian Vogel

Bergers Bericht von Christian Weis

Das Festival von Alfred Bekker

Das perfekte Paar von Olaf Kemmler

Außerdem folgende Interviews:
Nicht das Zeug in der Mitte – Usch Kiausch im Gespräch mit Leigh Kennedy und Christopher Priest

Auf der Suche nach schottischen Gespenstern, Sternenstaub und Kausalitätsverletzungen – Michael Lohr im Gespräch mit Charles Stross

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NOVA 10

NOVA 10NOVA feiert seinen 10. Geburtstag mit einer exklusiven Themenausgabe in neuem Outfit und einem exquisiten Titelbild von Mario Franke. Enthalten sind eigens für diese Ausgabe geschriebene Stories von unseren besten Autoren – sie alle werfen einen düsteren Blick in die Zukunft der Rhein-Ruhr-Metropolen.

Kohle machen von Holger Eckhardt

Ein Abend, eine Nacht, ein Morgen von Ronald M. Hahn

Das Fest des Hammers ist der Schlag von Frank Hebben

Expersona von Thorsten Küper

Zum Abschuß freigegeben von Helmuth W. Mommers

Teufe 805 von Uwe Post

Tango Is a Virus von Horst Pukallus

Mille e tre von Hartmut Schönherr

Sowie einem Gasteditorial von Frank Rottensteiner und Gedanken zum Thema von Hartmut Kasper

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NOVA 9

NOVA 9NOVA 9 erschien im April 2006 mit einem Cover von Stefan Lechner und folgenden Stories:

Holger Eckhardt: Logbüch Grotesque
Ein kleiner Trip in Disneys Universum

Marcus Gebelein: Reflexionen
Eine virtuelle Welt und ihr Gott

Björn Jagnow: Drei utopische Kommentare
Die Probleme der Wirtschaft – und wie man sie löst

Hartmut Kasper: Welchen Namen werde ich tragen?
Die kleinen Begleiter auf der letzten Reise

Helmuth W. Mommers: Gepriesen sei die große Mutter
Eine Kultur von Frauen, die immer nur das eine wollen

Niklas Peinecke: Sie spricht zu mir
Eine unheimliche Mordserie – und was dahinter steckt

Uwe Post: Ethische Anomalien
Politik als Show Business – mit Laiendarstellern

Frank Roger: Der unheilige Gral
Die Gaststory aus Belgien

Michael Schneiberg: Jackville und der Geisterhund
Ein altes Bündnis wird erneuert

Hartmut Schönherr: Der Misthaufen am Ende des Universums
Was Sie schon immer über Gott wissen wollten

Ernst Vlcek: Der Leck-mich-am-Arsch
Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft

Ferner
Volker Wittmann über die Suche nach außerirdischem Leben
Franz Rottensteiner über Einsteins Ideen in der Literatur

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NOVA 8

NOVA 8NOVA 8 erschien im August 2005 mit einem Cover von Stefan Theurer und folgenden Stories:

Eric Brown: Ulla, Ulla
Eine Gaststory des bekannten britischen Autors

Jochen Bühler: Polexplosion
Berlin nach der Klimakatastrophe – ein Taucherparadies

Frank W. Haubold: Das ewige Lied
Eine Episode aus einem interstellaren Krieg

Marcus Hammerschmidt: Der Keller
Ein mysteriöser Fund, der zu beunruhigenden Schlussfolgerungen führt

Frank Hebben: 002:32:45
Ein ganz besonderer Saft – und der Rohstoff der Zukunft

Bjorn Jagnow: Besuch unter der Oberfläche
Es sollte nur ein Interview werden…

Michael Schneiberg: Ein Garten für die Ewigkeit
Das Jenseits ist auch nicht mehr das, was es einmal war

Malte S. Sembten/Florian Gagel: Jäger
Petri Heil – auf extraterrestrische Art

Und der neuen Novelle von Michael K. Iwoleit: Psyhack
Ein Mann auf den Spuren seiner Vergangenheit

Ferner:
Thomas Harbach im Gespräch mit Elia Barcelo
Arno Behrend über Hollywood und die SF von gestern
Ein Nachruf auf Carl Amery

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NOVA 7

NOVA 7NOVA 7 erschien im Februar 2005 mit einem Cover von Michael Fehst und folgenden Stories:

Hartmut Kasper, SF-Fans sicherlich bekannt durch seine Tätigkeit als Redakteur des Perry Rhodan-Journals, gibt mit Hostel seinen Einstand in NOVA. Er erzählt darin die etwas verwirrende Geschichte einer Raumschiffsbesatzung, die einem unbekannten Signal folgt und eine wahrlich überraschende Entdeckung macht.

Von der Fähigkeit des Menschen, sich im Laufe der Zeit selbst an die schlimmsten Ereignisse zu gewöhnen und sie sogar mit Gewinn in die eigene Kultur zu integrieren, berichtet Thorsten Küper. In Warten auf Kogai bietet er einen sarkastischen Blick auf den Terrorismus von morgen und wie unsere Gesellschaft damit umgeht.

In Krabbelwelt berichtet Klaus vor der Landwehr von der Unterdrückung menschlicher Kolonisten durch ein bizarres Volk von Insektoiden. Der Widerstandskampf gegen die Riesenkäfer gerät durch das Erscheinen der „elektrischen Jungfer“ in Gang, nimmt dann aber einen gänzlich unerwarteten Verlauf.

Ein skurriles Räuber-und-Gendarm-Spiel entwickelt sich in Michael Schneibergs Zerstört das Universum! Quer durch verschiedene Wirklichkeiten führen die Protagonisten den Wettstreit um den effektivsten Massenmord – beziehungsweise dessen Verhinderung.

Holger Eckhardt glänzte mit seinen beißenden Satiren schön öfter in NOVA. In Tod am Donnerstag zeigt er, wie eine Gesellschaft aussehen kann, in der eine dekadente quasi unsterbliche Oberschicht sich auf Kosten der gewöhnlichen sterblichen Bürger amüsiert.

So ganz ist dem Protagonisten in Nowhere Man nicht klar, was mit ihm passiert. Ist er Teil eines Spiels oder Experiments? Liegt er vielleicht im Koma oder ist schon gestorben? Wolf Welling genießt es sichtlich, den Leser in seiner Story in die Irre zu führen.

Das Tagebuch einer seltsamen Entführung ist die Kurzgeschichte Incommunicado von Helmuth W. Mommers. Eine komplette Familie wird vom Frühstückstisch weg einfach gekidnappt und in eine fremdartige Umgebung versetzt.

Der Protagonist von Hartmut Schönherrs Agenda 2040 möchte seinem Leben ein Ende setzen. Doch auf seiner im Reisebüro gebuchten Freitodtour passiert etwas, das ihm ein gänzlich neues Leben eröffnet.

Die Gaststory Ein Deal mit dem Teufel stammt dieses Mal von dem bekannten italienischen Autor Antonio Bellomi. Diese Erzählung macht sehr viel Spaß, obwohl sie nicht wirklich eine Science Fiction-Story ist…

Im Artikelteil stellt Florian F.Marzin in Ein Rufer in der medialen Wüste den Filmemacher Rainer Erler vor und Holger Eckhardt in Geschichte machen von Braunau bis heute den Autor Stephen Fry. Ferner informiert Jürgen vom Scheidt über Die Aliens unter uns und Hermann Ritter referiert in Reflektionen über die gerade im SF-Bereich grassierende Fortsetzungsmanie.

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NOVA 6

NOVA 6NOVA 6 erschien Anfang November mit einem herausragenden Titelbild des östereicher Künstlers Stefan Lechner und den folgenden Stories und Artikeln

In Jan Gardemanns Ein Abschiedgeschenk von der Erde treffen Computer die maßgeblichen Entscheidungen bei der Kolonisierung eines fremden Planeten, deren eigentlicher Zweck den Kolonisten bis zuletzt verschwiegen wird. Es gibt jedoch einen Faktor, den kein Computer zuverlässig kalkulieren kann: Das Verhalten und Empfinden von Menschen.

Holger Eckhardt, seit der ersten NOVA-Ausgabe bekannt für seine spritzigen, ironischen Kurzgeschichten, erzählt in Gröschifüaz, ein Sommernachtstraum zu welchen Alpträumen der Mischmasch im Kopf eines Film- und Fernsehkonsumenten aufkochen kann – was um so tragischer ist, wenn es eine Person der Zeitgeschichte trifft, die vom Schicksal arg genug gebeutelt wurde.

Was wäre, wenn man die Psyche eines Menschen in ein Stück denkende Software verwandeln und somit manipulieren, modifizieren und löschen könnte? Marc-Ivo Schubert präsentiert in Vollbackup eine originelle Variante des Themas Virtual Reality: Perfekte Agenten, die von ihren Gegnern zwar getötet, aber nicht vernichtet werden können.

Thomas Wawerka beschreibt in Hippokratisches Gleichnis von den mysteriösen Vorgängen, in die ein Raumfahrer nach einem Rettungseinsatz auf dem Mars hineingerät. Eine Story, die durchaus eine wiederholte Lektüre lohnt, denn nicht jeder hier ist, was er auf den ersten Blick zu sein scheint.

Robert Kerber unternimmt mit der Kurzgeschichte Fremde Lebensform hinter Glas einen verblüffenden Ausflug in das Gebiet der linguistischen Fantasie. Er erzählt von einer Gruppe Computerlinguisten, die eine Rebellion gegen die realitätsformende Macht der Sprache wagen – ohne zu ahnen, in welch erschreckende andere Wirklichkeit sie damit vordringen.

Zu der Story Die letzten Tage der Ewigkeit wurde Michael K Iwoleit durch eine Idee in James Blishs berühmter Kurzgeschichte „Common Time“ (1953) inspiriert. Die Leser werden vielleicht erstaunt sein, dass er sich hier solcher SF-Standardtopoi wie Raumfahrt und Zeitreise bedient – aber wer die Story bis zum Ende liest, wird feststellen, dass diese Geschichte einen doppelten Boden hat.

Ernst Vlcek braucht man wohl keinem Kenner der deutschsprachigen SF-Szene eigens vorzustellen. In Die Unsterblichen sind traumlos erzählt er von einer Zukunft, in der die Menschheit das Geheimnis der Unsterblichkeit entdeckt, aber auch vergessen hat, welchen Preis sie dafür bezahlen mußte. Die Story ist eine Neubearbeitung einer Geschichte die ursprünglich 1962 in dem Magazin Pioneer erschien.

Der israelische Schriftsteller Guy Hasson spekuliert in seinen Stories bevorzugt über Ausweitungen von Techniken wie der Künstlichen Intelligenz oder der Virtuellen Realität in Bereiche, wo unsere landläufigen Vorstellungen von Realität und Bewusstsein auf den Kopf gestellt werden. In Alles-was-ich-bin® variiert er ein Standardmotiv der Science Fiction, die Idee alternativer Realitäten, auf höchst originelle und beängstigende Weise. Die Erzählung wurde 2003 mit dem israelischen Geffen Award als beste Kurzgeschichte des Jahres ausgezeichnet.

Nach Einblicken in die kroatische Science Fiction in Nova 5 wenden wir uns diesmal in zwei Beiträgen mit der jungen, in rasanter Entwicklung begriffenen SF-Szene in Israel zu. Wir, die Wenigen – Die aktuelle Situation der israelischen Science Fiction wurde ebenfalls von Guy Hasson verfasst.

Desweiteren analysiert Markus Gebelein in seinem Artikel Das Dahinscheiden der Menschheit war mein Thema Struktur und Schlüsselmotive des richtungweisenden ersten Bandes von Dan Simmons „Hyperion-Zyklus und geht daneben auf Unzulänglichkeiten der vorliegenden deutschen Übersetzung sowie auf die geplante Verfilmung ein.

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NOVA 5

NOVA 5NOVA 5 erschien Ende Mai 2004 mit einem Cover von Michael Fehst.

Es wird nicht mehr lange dauern, dann kommt kein Küchengerät mehr ohne eingebauten Mikroprozessor und Internetzugang aus. Bernhard Brunner fragt sich in Die verbesserte Universalfernbedienung, wohin es führen wird, wenn elektronische Gerätschaften in absehbarer Zeit intelligenter sein werden als ihre Benutzer.

Sven Klöpping ist ein ungemein kraftvoller Erzähler und hat mit seiner Debütstory „Stirbt K.?“ in Nova 2 sicher manchen irritiert. Unsere Leser mögen selbst entscheiden, ob sie die enigmatische und wiederum stilistisch brillante Geschichte Unser täglich Brot als Science Fiction oder als äußerst bösartige, apokalyptische Vision unserer Überflussgesellschaft auffassen wollen – oder beides.

Ralph Doeges Die letzten Tage des Yah W. ist eine anspielungsreiche Erzählung, in der eine mysteriöse Sekte einen heimtückischen Angriff auf die Integrität des menschlichen Ichs unternimmt.

Marcus Gebelein debütierte in Nova 1 mit seiner Kurzgeschichte „Der Wahrheitsmann“. In seiner neuen Story Rendezvous mit Charon erzählt er von gefährlichen Pionierarbeiten am Rande des Sonnensystems, ganz weit draußen, wo ein Himmelskörper seinem klassischen Namen alle Ehre macht.

Chaostheorie und fraktale Geometrie bieten einen grundsätzlich neuen Ansatz zum Verständnis komplexer Strukturen, Selbstorganisation der Materie und verborgener Ordnungen in der Welt. Welche interessanten erzählerischen Möglichkeiten hier noch brachliegen, zeigt die Geschichte Das Fraktal von Reinhard Kleindl, die von einer ganz und gar ungewöhnlichen Kontaktaufnahme mit einer anderen Welt berichtet.

Perry Rhodan-Redakteur Klaus N.Frick, als Autor bisher leider eher selten hervorgetreten, erzählt in Testfall von einer Expedition zum Schauplatz einer biologischen Katastrophe, die unheimliche Auswirkungen auf die wenigen Überlebenden hatte. Dabei beweist er sich als ein Erzähler mit einigem Sinn für aktuelle Themen und überraschende Wendungen.

Viktor Farkas, freier Journalist und einem breiteren Publikum vor allem als Sachbuchautor zu grenzwissenschaftlichen Themen bekannt, erzählt in Die letzte Runde vom größten Massenmörder aller Zeiten – und der bestürzenden Rechtfertigung für sein Handeln, die er einem ahnungslosen Journalisten anvertraut.

Unseres Wissens ist Am anderen Ende des Stroms von Marina Jadrejcic die erste in deutscher Sprache erscheinende kroatische SF-Story. Die Geschichte, ihre erste professionelle Veröffentlichung, gehört zu einer in Kürze als Story-Collection erscheinenden kleinen Serie über istrische Kolonisten auf dem Planeten Tiha.

Der Artikel Science Fiction in Kroatien ist eine Bestandsaufnahme einer der eigenständigsten kleinen SF-Szenen Osteuropas, die hierzulande noch völlig unbekannt ist. Der Autor Aleksandar Ziljak begann in den späten Achtzigern eine Karriere als Illustrator, unter anderem im SF-Bereich, und ist seit 1997 freischaffende Künstler. Er veröffentlicht auch Stories und kürzlich erschien seine Kurzgeschichtensammlung Slijepe Ptice und ein Buch über Kryptozoologie. Für seine Erzählungen und seine SF-Kunst wurde er fünfmal mit dem einschlägigen kroatischen SF-Preis, dem SFera Award, ausgezeichnet.

Der Inhalt von Hermann Ritters Artikel über Kontrafaktische Geschichte bietet einen gründlichen Überblick über einen Bereich spekulativen Denkens, der sich gleichermaßen zum Vehikel anspruchsvoller Science Fiction wie zu einem Instrument seriöser Geschichtsforschung entwickelt hat. Wie der Autor eindrucksvoll darlegt, gibt es praktisch keinen Wendepunkt in der Geschichte, zu dem nicht schon die klassische Science Fiction-Frage gestellt wurde: Was wäre gewesen wenn?

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