Author Archives: Michael Haitel

Interview mit Olaf G. Hilscher und Michael K. Iwoleit

deutsche-science-fiction.de

Auf der Portalseite deutsche-science-fiction.de ist seit heute ein Interview mit den NOVA-Herausgebern Olaf G. Hilscher und Michael K. Iwoleit online. Thematisch geht es um die Zukunft von NOVA im Allgemeinen und die Jubiläumsnummer 20 im Besonderen.
Zu finden ist das Interview hier.

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Herr Hahn lebt!

Zugegebenermaßen war es vielleicht nicht so geschickt, in NOVA 19 den Nachruf auf Viktor Farkas direkt vor das Special zu setzen, mit dem wir Ronald M. Hahn aus dem Herausgeber-Team verabschiedet haben. Nicht wenige haben – zumindest für eine Schrecksekunde – daraus auf ein Ableben des Herrn Hahn geschlossen. Dem ist natürlich glücklicherweise mitnichten so.
Ein Schreiben, das mich dazu erreichte, möchte ich hier veröffentlichen, weil es quasi auch nochmal ein Update des Specials ist. Es stammt von Martin Baresch, wohl eher unter seinem Geburtsnamen Martin Eisele als Autor und Übersetzer bekannt:

Lieber Olaf –

Herrgott-Kruzitürken, habt Ihr mir mit dem neuen NOVA 19 einen Schrecken eingejagt: Seh ich auf dem Backcover: „Good bye, Ronnie!“ – Blättere ich dat Dingens durch und sehe: NACHRUF, desgleichen auf der gegenüberliegenden Seite ein ganzseitiges Foto von Ronald M. – Erstmal setzen, nochmal blättern. Runterkommen. Lesen. Begreifen. Unser Ronald, er ist nicht in die Ewigen Jagdgründe der „bösen Buben“ (Eigenaussage in „Imperium Rhodanum“) eingezogen, unser Ronald, der lebt, schreibt („Sherlock Holmes und die geheimnisvolle Wand“ ist bei Blitz für 11/2012 angekündigt) und rockt (mit den Wupperkrampen). – So leid es mir für Viktor Farkas tut, dem der Nachruf galt – aber jetzt erstmal: durchatmen.
Au, Mann. Nach dem Tod von Hans Joachim Alpers, mit dem mich eine mehr als 30jährige Freundschaft verband, an der ein gewisser Herr Hahn („Gott säge und verhüte Euch!“) nicht ganz unschuldig ist, wie an so vielem anderen auch in meinem Leben, bin ich doch verdammt dünnhäutig geworden, wenn ich das Wort NACHRUF sehe, und das ausgerechnet in NOVA.
Umso schöner dann das Special, das Ihr IHM gewidmet habt.

Wobei ich bei allem neidlosen Anerkennen (und Schmunzeln) des über „Herrn“ Hahn zu Protokoll gegebenen doch irgendwie bedauere, dass „nur“ der innere Zirkel hier zu Wort kam. Deshalb hier eine ergötzliche kleine Liebeserklärung an den „bösen Buben“ von außerhalb des Zauns, auf dass sich das Bild noch ein wenig runde:

Da auch ich vor gefühlten Jahrhunderten – damals noch unter meinem Geburtsnamen Martin Eisele – einer jener „hoffnungsfrohen“ Jungautoren war, die „Herr“ Hahn sozusagen traditionsgemäß überaus gern und berechtigt auf die Schippe nahm, hätte auch ich dereinst zum Beispiel das perfekte Opfer abgeben können: Einer, der sich in einem elendig lächerlichen „Mehr-Städte-Club“ namens „Science Fiction Zentrale Kreis Göppingen“ austobte sowie als Herausgeber eines rückblickend betrachtet noch viel lächerlicheren, weil so überernst genommenen Infoblättchens namens „Newsletter“, später gar „Newsletter vereinigt mit Fanews“. Einer, der nicht wusste, wohin mit seiner kreativen Energie, der links fühlte und dachte, das alles jedoch schreibend eher noch nicht sooo ausdrücken konnte (auch in dem auf „Newsletter“ folgenden „Literarischen“ Magazin Cera Plan Orbis noch nicht), und das im Mahlstrom der schwäbischen Diaspora (!), in einem familiären Umfeld von hart arbeitenden Eltern (der Vater schuftete als Drucker) und sehr, sehr vermögenden Eltern der Freundin – bei gleichzeitiger Lehre zum – Obacht! – Steuerbevollmächtigten im Württembergischen Genossenschaftsverband; mit Zwischenstationen als Bankrevisor-Assistent.

Es gab Andere, debattengestählte und stahlharte – und, nebenbei gesagt, bierernste und total selbstverliebte – „Big Name“ Fandom-Linksguerillas (Kurt Sterz oder Kurt S. Dedenka hießen sie, glaube ich), die das Fadenkreuz auf meiner Stirn instinktgesteuert sogleich erfassten und aus allen Rohren feuerten in ihren spiritusgedruckten Kampfblättchen mit Auflage 19einhalb.
Nicht so „Herr“ Hahn. Nicht einmal, als ich IHM „mal einfach so“ ganz lässig eine Geschichte zukommen ließ mit der Bitte um Begutachtung – Titel: „Feuer, welches Körper und Seele umfließt“.
Bierernster Fan, bierernste Geschichte. Aber gaaanz tief empfunden.
Und was passiert? Ganz entgegen SEINER ansonsten doch eher spöttelnden Bemerkungen, was solche „Herrschaften“ und deren vermeintlich „schriftstellerischen“ Ergüsse anbelangte, nahm ER sich doch tatsächlich die Zeit, mir schriftlich ein paar Zeilen zu schicken, moderat: Schreiben kannst Du, aber versuch`s doch mal mit mehr Dialog, vielleicht einen Heftroman.
Woraufhin er alsbald mit einem SF-Roman von mir für die „Gemini“-Reihe bei Kelter belohnt wurde. Titel dieses Werks: „Wo ist Trost?“
Trost war natürlich der Name des agierenden genialen Weltraumagentenhelden, eine ganz wahnwitzig-putzige kleine Pointe des austrebenden Autors, wahaha. „Herr“ Hahn gab, unerschütterlich, in wohlgesetzten Worten weitere Tipps, unter anderem den, sicherlich nur ein ganz klitzekleines bisschen boshaft, es doch mal eher mit „Frauenromanen“ zu versuchen und die an HJ Alpers zu schicken, der sie agentenmäßig dann zur Verwertung bringen werde.

Solcherart beflügelt, versuchte ich es dann mit „Frauen“-Heftromanen, las „Imperium Rhodanum“ und „Garp und wie er die Welt sah“ von John Irving („Er wurde geboren mit einem sonnigen Gemüt und der Gewissheit, dass die Welt verrückt ist“) und alles von Mark Twain, Poe, Lovecraft und, natürlich, die „Science Fiction Times“ (und brachte in der No 138, glaube ich, auch mal einen Beitrag unter), guckte Monty Python, entdeckte nicht wenige Splitter eines Hahn`schen schwarzen Humors auch tief in mir, die es mir ermöglichten, mal ganz herzhaft und laut über mich selbst zu lachen, schmiss PR, meinen erlernten Beruf, die ganzen Clubaktivitäten, heiratete und schrieb Zeitschriften-„Kurzromane“, dann ein halbes Jahr später – dank HJ Alpers und seiner guten Kontakte zu Kelter regelmäßig für den „Geister Krimi“, „Kerzenschein“ und x andere Reihen, auch die damals neu gegründete Taschenheft-Reihe „Caroline“ usw; schließlich kamen „Kommissar X“-Romane dazu, unter dem Pseudonym eines befreundeten älteren Autors, und mit einem Freund aus Lüneburg zusammen ein paar Romane für „Gemini“ (die unter „Herrn“ Hahns Pseudonym Thorn Forrester veröffentlicht wurden, ohne dass „Herr“ Hahn den Liebesromanautor erkannte, obwohl selbiger als „Mark Eyssell den taffen Romanhelden gab), später dann „Damona King“ (als Ryder Delgado – als Verneigung vor „Manuel S. Delgado“ … wir ahnen, wer das war, gell), „John Sinclair“ und ein paarhundert Hefte mehr.
Irgendwann die Einsicht: Genügend Handwerkszeug gelernt. Jetzt immer nur so weiter am Fließband … och nö.
HJ Alpers gab mir 1977 die Chance, mich neben dem Heftromanbrotberuf auch als Übersetzer zu versuchen und dabei weiter zu lernen. Ausgerechnet an einem Episoden-Roman eines meiner damaligen Lieblingsautoren: John Brunner. „Sie schenkten uns die Sterne“ (1978 bei Moewig). „Herr Hahn“ gab mir Philip José Farmers „Tiers“-Serie, HJA dann Jo Claytons „Diadem“-Serie, Fred Saberhagen, Philip Dick („Schachfigur im Zeitspiel“ usw). Bald arbeitete ich neben meiner Autorentätigkeit für Kelter und Bastei für Bastei auch als Übersetzer (Wagners „Kane“-Romane, Lustbaders „Dai San-Trilogie, später die James Herbert-Paperbacks „Moon“ und „Magic Cottage“), und für Goldmann und für Luchterhand. So lief beides ein paar Jährchen parallel.
Bis ich irgendwann im Lauf eines Vortrags an der Hochschule für Film und Fernsehen in München Roland Emmerich kennenlernte, während ich schon meine Jugendbuchserie „Camelon“ schrieb, für Pelikan. Und mit Emmerich derweil an seinem Abschluss-Film herumbastelte – „Das Arche Noah-Prinzip“. Nach der Novelisation für Heyne habe ich später dann für alle in Deutschland gedrehten Emmerich-Filme das „Buch zum Film“ geschrieben, an „Stargate“ (mein ursprünglicher Arbeitstitel: „Necropol“) und „Independence Day“ mitgearbeitet und dann abgeheuert, weil, immer nur die Welt kaputtmachen … och nö. Dann lieber wieder übersetzen (Für das „Scorpionenhaus“ gab es den Literaturpreis Buxtehuder Bullen) und Kinder- und Jugendbücher schreiben („Leselöwen-Entdeckergeschichten“), eigene Drehbuchprojekte in Deutschland, Bücher unter x Pseudonymen. Und auch mal ein paar böse Geschichten (fast bis zur Pleite abgezockt von einem Agenten), noch bösere Krankheiten (Holzschutzmittelvergiftung, 20 Jahre später Gehirntumor-OP, Bestrahlung und Chemo) und geschäftsschädigende Gerüchte („Schmeißt alle Abgabetermine“) überlebt.
36 Jahre bin ich in diesem Jahr selbständig als Autor & Übersetzer, lustigerweise war am 1. April Jubiläum.

Ja, und an all dem ist eben auch dieser „Herr“ Hahn schuld. Weil er das, was er in seinem in NOVA No 6 oder 7 veröffentlichten Nachruf auf Walter Ernsting/Clark Darlton geschrieben hat, auch selber gelebt hat; weil er einen hoffnungsfrohen Schreiberling aus einem katastrophalen Soziotop zum richtigen Zeitpunkt einfach mit seinem Hahn`schen Humor über alle Grenzen hinweggetragen, ihm neue Welten, neue Sitten (im übertragenen Sinne, Du weißt schon) gezeigt, ihm den richtigen Mentor, nämlich den besonnenen HJ Alpers an die Seite gestellt und ihn trotzdem irgendwie ernst genommen (auch wenn er sich insgeheim bestimmt die Hosen nass gelacht) hat! – Und auch mit ein paar sinnvollen Tipps – und Jahre später mit Übersetzungsaufträgen – nicht gegeizt hat.

Noch eine Pointe zum Schluss: Als ich letztes Jahr endlich mal die Eier hatte, Ron mal wieder zu stören (wegen NOVA, übrigens), da fragt der mich doch, als wär seit „damals“ kein Tag vergangen: „Und? Schreibst Du immer noch diese Frauenromane für Kelter?“

Herzliche Grüße!
Martin

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NOVA 19 jetzt als Kindle-eBook!

NOVA 19 eBook

Auch wenn wir es natürlich lieber sehen, wenn NOVA in gedruckter Form gelesen wird, können und wollen wir uns den neuen Medien nicht verschliessen.

Ab NOVA 19 gibt es NOVA jetzt auch als eBook für den Kindle-Reader von Amazon.

Als besondere Aktion gibt es das eBook am Montag, dem 27. August 2012 kostenlos zum Runterladen.

Erhältlich ist es hier: NOVA 19 eBook bei Amazon

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NOVA 19 erschienen!

NOVA 19Ausgabe 19 (Frühjahr/Sommer 2012) ist erschienen! Enthalten sind folgende neue Erzählungen:

Norbert Stöbe – Schwarze Schwäne
Frauke Gimpel – Konsumjunkie
Arno Behrend – Die ganze Wahrheit
Matthias Falke – Der Bruch der nordwestlichen Stelze
Bernhard Kempen – Die Traumfrau
Nadine Bouton – Ich bin nicht ich
Martin Rump – Die außerirdische Mutter
Gabriele Behrend – Lebendfleisch
Niklas Peinecke – Ein Augenblick Äon
Wilfried Bienek – Schlafende Hunde

Internationale Gaststory: Paul L. Methews – Genieße die Stille

Klassikerstory: Wolfgang G. Fienhold – Geschichten aus Vauesien

NOVA-Special: „Good bye, Ronnie!“ – Gedanken zu Ronald M. Hahn
von Hermann Ritter, Hans-Ulrich Böttcher, Rainer Eisfeld, Franz Rottensteiner, Horst Pukallus u.v.m.

Mit Illustrationen von
Christian Günther, Christoph Jaszczuk, Nummer 85, Stas Rosin, Markus Bülow, Carsten Dörr, Thomas Hofmann, Jessica May Dean, Robert Porazik, Gloria Manderfeld, Marco Schüller

Das Titelbild stammt von Santana Raus

Bestellen kann man NOVA 19 hier.

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NOVA 18

Nova-18
Ausgabe 18, Sommer/Herbst 2011

Mit folgenden neuen Erzählungen:

Gabriele Behrend – Patchwork
Holger Eckhardt – Das letzte Taxi
Karsten Greve – Die Entschädigung
Florian Heller – Das Ende der Party
Heidrun Jänchen – Gänseblümchen
Olaf Kemmler – Der Kuss der Deltafloride
Sven Klöpping – Mein Freund, der Arkologiker
Thorsten Küper – Haptisch…
Siegfried Langer – Schöpfungsgeschichte
Norbert Stöbe – Klondike
Wolf Welling – Die Katze Schrödinger

NOVA-Special:
Science Fiction und der Nahost-Konflikt
Ein interkultureller Dialog mit Guy Hasson, Achmed A. W. Khammas und Lavie Tidhar

Mit Illus von
Christian Günther
Christoph Jaszczuk
Nummer 85
Jan Funke
Julia Willemsen
Klaus G. Schimanski
Magdalena Rybak
Michael Wittmann
Philip Schaufelberger
Sarah Schwerda
Siyue Steuber
Stas Rosin
Tim Eckhorst
Tim Gaedke
Titelbild von Robert Porazik

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Nova 17

NOVA 17Nova 17 ist zu Weihnachten erschienen und enthält neue Erzählungen von

Arno Behrend “Blitzlichtgewitter”
Frank Hebben “Das Lichtwerk”
Florian Heller “Der Folterknecht”
Michael K. Iwoleit “Die Schwelle”
Sven Klöpping “Gothic Lovers”
Uwe Post “Bikepunks”
Gero Reimann “Was denn noch?”
Ralf Wolfstädter “Schädlingsbekämpfer”

Gastory von
Aleksandar Ziljak (Kroatien) “Ultramarine!”

Und in der Artikelrubrik finden sich

Volker Wittmann über die Suche nach außerirdischer Dummheit
Helmuth W. Mommers mit seinem Rückblick auf die deutsche SF-Storyszene 2009
Franz Rottensteiner mit einem Nachruf auf William Tenn

Das Titelbild stammt von Thomas Franke

NOVA 17 kann man ab sofort in unserem Shop bestellen (50 Seiten Mehrumfang zum selben Preis!)

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NOVA 16

NOVA 16Ausgabe 16 – Winter 2009/Frühjahr 2010

enthält folgende Kurzgeschichten:

Rüdiger Bartsch – Der Gebäude-Komplex

Nadine Boos – Die Itzybitzy-Spinne

Florian Heller – DÖRA

Reinhard Kleindl – Form und Stoff
& Der Zwiebelkuchen

Niklas Peinecke – Himmelfahrt

Horst Pukallus – Placebo

Karla Schmidt – Der Ende der Schöpfung

Thomas Wawerka – Genesis: 2

Außerdem
Fitz-James O’Brien – Das Vergrößerungsglas
Ein SF-Klassiker in Neuübersetzung

Sowie Artikel von
Holger Eckhardt über Warren Ellis und Chuck Palahniuk
Michael K. Iwoleit über J.G. Ballard

Mit Illustrationen von
Markus Bülow
Tim Eckhorst
Christian Edler
Thomas Hoffman
Christoph Jaszczuk
Stas Rosin
Magdalena Rybak
Gabriele Scharf
Philip Schaufelberger
Klaus G. Schimanski

Das Titelbild stammt von Carsten Dörr

> NOVA 16 bestellen

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Ein

Willkommen auf der neuen Website des NOVA-Magazins. Es hat eine ganze Weile gedauert, bis das alte auf das neue System umgestellt und alles eingerichtet war – aber: here it is!
Als neuer Mit-Verantwortlicher ist jetzt Frank Hebben mit von der Partie, der dafür sorgen wird, dass in Zukunft regelmäßige Updates erfolgen.
Neu ist die Rubrik B-Seiten. Was euch da erwartet, werdet ihr in den nächsten Tagen und Wochen sehen.
Auch ganz neu gemacht ist der Bestellshop. Dort kann man jetzt ganz bequem und komfortabel NOVA online bestellen.
Viel Spaß mit der neuen Website!

Olaf G Hilscher

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Hinweise für unsere Autoren und Grafiker

Diese Hinweise sind überarbeitet worden und können nun über die Seite (!) »Mitarbeit« abgerufen werden.

Aus technischen und organisatorischen Gründen müssen wir an Einsendungen gewisse formale und inhaltliche Anforde­rungen stellen. Autoren, die sich nicht an die folgenden Hinweise halten, müssen damit rechnen, dass ihre Einsendungen nicht gelesen werden.

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  • Nova veröffentlicht Science-Fiction-Kurzgeschichten und -Novellen, kein Horror oder Fantasy, sowie Artikel und Essays zur Science Fiction und verwandten Themen. Wir veröffentlichen keine aktuellen Buch- oder Filmrezensionen.
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  • Linker und rechter Rand je 3 cm, oberer und unterer Rand je 2,5 cm.
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  • Aufträge für Illustrationen werden von Grafik- und Layout-Redakteur Christian Steinbacher vergeben. SF-Künstler, die daran interessiert sind, für Nova Stories zu illustrieren, sollten sich mit Arbeitsproben an Olaf Hilscher  <steinbachersca@t-online.de> wenden. Sie werden dann separat über die technischen Anforderungen informiert.

Hier kann man sich unsere Autoren-Musterdatei herunterladen.

Es ist am einfachsten, den Text hineinzukopieren und die benötigten Daten am Anfang des Dokumentes einzugeben. Autoren erhöhen die Chance auf eine wohlwollende Prüfung ihrer Erzählungen erheblich, wenn sie die obigen Hinweise möglichst genau beachten. Sie können sicher sein, dass sie sich und der Redaktion damit das Leben sehr viel leichter machen. Niemand ist vollkommen, und die Nova-Redaktion besteht keineswegs aus sturen Prinzipienreitern. Autoren aber, die sich als unfähig erweisen, minimale formale Anforderungen zu erfüllen, verursachen einen unnötigen Mehraufwand, den unser kleines Team nicht tragen kann. Es liegt also im Eigeninteresse der Autoren, sich unsere Hinweise zu Herzen zu nehmen.

Die Redaktion

PS: Die Kontaktadressen sind im Impressum zu finden.

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NOVA 11

NOVA 11NOVA 11 erschien im Februar 2007 mit einem herausragenden Titelbild des 3D-Künstlers Wolfgang Sigl. Enthalten sind die folgenden Beiträge:

Nadeln und Fäden von Jakob Schmidt

Ich träume von Ralf P. Krämer

Im Labyrinth der Neonrose von Frank Hebben

Wie Terrorismus entsteht von Ronald M. Hahn

Kafkas Schloss von Holger Eckhardt

Testudo von Andreas Debray

Der Lazarus-Mann von Scot W. Stevenson

Ein Abend im City-Café, die Gedanken bei Lydia von Aleksandar Ziljak

Kontakt von Kirsten Küppers & Maximilian Vogel

Bergers Bericht von Christian Weis

Das Festival von Alfred Bekker

Das perfekte Paar von Olaf Kemmler

Außerdem folgende Interviews:
Nicht das Zeug in der Mitte – Usch Kiausch im Gespräch mit Leigh Kennedy und Christopher Priest

Auf der Suche nach schottischen Gespenstern, Sternenstaub und Kausalitätsverletzungen – Michael Lohr im Gespräch mit Charles Stross

> NOVA 11 bestellen

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